Temperatur, Leistung & Wettkampf-Pacing.
Berechne eine realistische Anpassung für Pace oder Watt, wenn Hitze, Luftfeuchtigkeit, Sonne und Kühlung die Ausdauerleistung beeinflussen. Entwickelt als Coach-Dashboard für schnelle, nachvollziehbare Race-Day-Entscheidungen.
Wie der Rechner arbeitet
Lufttemperatur wird mit Feuchtigkeit, Sonne, Wind/Kühlung, Dauer und Akklimatisation kombiniert.
Laufen reagiert früher auf Wärme; Radfahren profitiert stärker vom Fahrtwind, verliert aber bei Hitze ebenfalls Leistung.
Das Ergebnis wird als angepasste Pace oder Wattzahl plus Interpretation für Wettkampfpacing ausgegeben.
Quellen & Modellgrundlage
Die Berechnung ist keine exakte physiologische Vorhersage, sondern eine praxisnahe Heuristik. Die Prozentwerte wurden aus Studien zu Lauf- und Radleistung bei unterschiedlichen Umweltbedingungen abgeleitet und anschließend in ein bewusst konservatives Entscheidungsmodell übersetzt.
Analyse von 1.258 internationalen Ausdauer-Laufbewerben. Kernbotschaft: WBGT beschreibt die Leistungsreduktion besser als Lufttemperatur allein; optimale Bedingungen lagen grob bei 7,5–15 °C WBGT bzw. 10–17,5 °C Lufttemperatur.
Große Marathonanalyse mit knapp 1,8 Millionen Finishern. Kernbotschaft: Lufttemperatur ist ein starker externer Einflussfaktor; oberhalb des individuellen Optimums sinkt die Laufgeschwindigkeit und die Ausstiegsrate steigt.
Marathonstudie mit Fokus auf Wetter und WBGT. Kernbotschaft: Mit steigender Wärmebelastung verlangsamt sich die Marathonleistung zunehmend; längere Belastungsdauer und niedrigeres Leistungsniveau können die Einbußen verstärken.
40-km-Zeitfahrstudie bei 17, 22, 27 und 32 °C. Kernbotschaft: Bei 32 °C sank die mittlere Leistung gegenüber kühleren Bedingungen deutlich; Hitze verändert auch die Pacing-Strategie.
40-km-Zeitfahren mit realitätsnaher Luftströmung um 40 km/h. Kernbotschaft: Auch mit Fahrtwind war 30 °C langsamer als 10–20 °C; Hitze beeinflusste Leistung, Hauttemperatur und Muskeloxygenierung.
Felddaten von Profi-Radfahrerinnen und -Radfahrern. Kernbotschaft: Die besten Leistungswerte lagen im temperierten Bereich; extreme Hitze über 35 °C war mit klar geringeren Mean-Maximal-Power-Werten verbunden.
